Auch in Köln wird 1968 für mehr Freiheit und Selbstbestimmung demonstriert, und es kommt zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Staatsmacht. Mit Flugblättern, Transparenten und neuen Demonstrationsformen verschafften die protestierenden Studierenden ihren Forderungen Gehör und legten die Grundlage für viele neue Entwicklungen in der Stadt.
Der faszinierenden Geschichte Kölns in Zeiten des Konflikts heftet sich dieses Buch an die Fersen. Es erzählt vom Politischen Nachtgebet, dem Neumarkt der Künste, dem Kölner Soundtrack der sechziger Jahre, der Theatergruppe Floh De Cologne, von Kinderläden und neuen Protestformen. Es zeichnet das Bild einer Stadt im Umbruch, die auch mit sich selbst ringt. Es bindet dabei die Erzählungen und Erinnerungen von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen ein und spürt der Frage nach: "Was war '68 und was ist davon in Politik, Kultur und Alltag geblieben?".
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…