Mit Beiträgen von Gebhard Aders. Wie sah der Alltag an der Kölner "Heimatfront" während des Zweiten Weltkrieges aus? Welche Erfahrungen machten die Menschen in Köln? Wie war es überhaupt möglich, unter den Bedingungen eines unvorstellbaren Bombenhagels das private, öffentliche und wirtschaftliche Leben aufrechtzuerhalten? Auf bisher neue, ungewöhnliche Art ist diese Darstellung eine Chronologie des Zweiten Weltkriegs in Köln. Sie beschreitet den langen Weg von 1939 bis zum Kriegsende und stellt die gesamte Bandbreite der Geschehnisse dar.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.01.2007
Bemerkenswert scheint Rezensent Heiner Möllers dieses Buch über "Köln im Zweiten Weltkrieg", das Martin Rüther und Gebhard Aders vorgelegt haben. Am Beispiel Kölns, seit 1940 Ziel von tausendenden Bomben-Angriffen, veranschaulicht das Buch für ihn die Komplexität der "Heimatfront". Er attestiert den Autoren eine aufschlussreiche Darstellung des Kriegs und seiner Auswirkungen für die Kölner. Deutlich wird für ihn etwa, wie die Kriegsgeschehnisse den Orientierungsrahmen der Menschen verschoben haben. Er hebt zudem die Ausgrenzung und Verfolgung von Kölner Juden hervor, die von den Bürgern der Stadt teilnahmslos hingenommen wurde. Besonders instruktiv findet er die der Darstellung des Kriegs und dem Bildteil folgenden Tagebuchauszüge, die das Kriegsgeschehen aus persönlichen Perspektiven erlebbar machen.
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