Mit der Luftfahrt verknüpfte sich der Traum vom unaufhaltsamen, völkerverbindenden Fortschritt. Doch vor genau hundert Jahren wandelte sich dieser Traum in einen Albtraum. Die Deutschen öffneten im August 1914 die Büchse der Pandora: Von Köln aus starteten die Zeppeline in Richtung Belgien, um zum ersten Mal in der Geschichte die Zivilbevölkerung aus der Luft anzugreifen. Winston Churchills Marinepiloten schlugen zurück. Am 8. Oktober 1914 fielen die ersten Bomben auf Köln. Damit begann, was Militärs kühl den "strategischen Luftkrieg" nennen. Die Folgen sind bekannt. Die Anfänge bislang weniger. Davon berichtet Mario Kramp anschaulich mit Blick auf Köln aus europäischer Perspektive unter Auswertung bislang unveröffentlichter Quellen.
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