Maximilian Probst (Hg.), Ursina Tossi (Hg.)

Die Philosophie des Tanzens

Cover: Die Philosophie des Tanzens
Mairisch Verlag, Hamburg 2025
ISBN 9783948722500
Gebunden, 232 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Wir tanzen im Club, bei Hochzeiten, auf WG-Partys; gehen ins Ballett, in die Oper, zum Modernen Tanz. Tanzen in all seiner Vielfältigkeit ist immer verbunden mit Lebendigkeit, manchmal sogar mit Ekstase und dem Dionysischem. Die Herausgeber*innen Maximilian Probst und Ursina Tossi nähern sich zusammen mit den 14 Autor*innen einer Philosophie des Tanzens an. Sie erkunden das Politische des Tanzens auf der Straße, nehmen Friedrich Nietzsche mit in den Club oder laden Judith Butler auf Tanzperformances ein und fragen, was aus dem alten Anspruch des Tanzes, Avantgarde zu sein, heute geworden ist. In ihren Beiträgen ergründen sie, was das Tanzen schon von Kindesbeinen an so besonders macht, wie man als Tanzende Identitäten ausloten, ausprobieren und definieren kann. Sie erklären uns die Unterschiede zwischen Standardtänzen und dem Tanz in einer Performance. Und sie zeigen auf, warum Tanzen immer politisch ist und oft utopisches Potential birgt. Ein Buch für alle, die gerne selbst tanzen oder einfach in die Welt des Tanzens eintauchen wollen, um zu verstehen, was dessen Faszination ausmacht. Mit Beiträgen von:Leona Stahlmann (Schriftstellerin), René*e Reith (Choreograf*in, Performancekünstler*in und Tanzwissenschaftler*in), Sebastian Matthias (Choreograf und Tanzwissenschaftler), Maximilian Probst (Journalist und Autor), Iris Därmann (Kulturwissenschaftlerin und Philosophin) und vielen anderen. 

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 22.09.2025

Ursina Tossi kennt Kritikerin Katrin Ullmann als eine Choreografin, die gerne Grenzen überschreitet und den Dingen in ihren Arbeiten auf den Grund geht: Davon schreibt sie in ihrem neuen Buch. Es geht um ihren Werdegang, darum, dass sie ihre Tanzausbildung erst mit 25 Jahren angefangen hat, als sie bereits eine siebenjährige Tochter hatte und um ihre Arbeitsweise, die sie selbst als "Wilding" bezeichnet, erfahren wir. "Wilding" bezeichnet für sie die Praxis, sich "dem Nicht-Wissen auszusetzen", so Ullmann. Ihr gefallen die Wege ins Unbekannte, die Tossi mit ihrem Tanz und in diesem Buch auf neue, überraschende Weise geht. 

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