"Warum will ich jetzt ein Buch mit meinen Texten veröffentlichen? Normalerweise ist Choreografie meine Ausdrucksform. Aber nach 35 Jahren in Hamburg habe ich auch eine Menge aufgeschrieben: Artikel für Programmhefte, Notizen zu entstehenden Werken und für Ballett- Werkstätten, Briefe und Tagebuch-Aufzeichnungen während meiner choreografischen Arbeit. Bei den meisten Texten handelt es sich um spezifische Ballette und so habe ich diese unterschiedlichen Texte geordnet: nach Spielzeiten und nach Werken, wie sie in Hamburg kreiert oder aufgeführt worden sind. Vor jedem Kapitel steht eine Rückblende, in der die für mich wichtigsten Ereignisse der Spielzeit kurz notiert sind. Vor allem die unveröffentlichten, eher privaten, unfertigen und sicher nicht literarischen Schriften zeigen andere Aspekte meiner Arbeit und meines Denkens - fast eine fragmentarische Autobiografie."
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.08.2008
Dorion Weickmann hat bei John Neumeiers Bildband "In Bewegung" das Gefühl, die Chronik einer Liebesgeschichte in Händen zu halten. Dabei stand 1973 die Zusammenarbeit des neuen Chefchoreografen und des Hamburg Ballett unter keinem guten Stern, wie der Rezensent erinnert: Neumeiers Personalpolitik brachte die "Hamburger Pfeffersäcke" in Rage: Als erstes hatte er sechzehn Tänzer gefeuert. Texte des Choreografen ergänzen die "leider häufig grau verschleierten" Fotos um Eindrücke aus nunmehr 35 Jahren sehr erfolgreicher Zusammenarbeit.
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