"Es gehört für mich zum unbegreiflich Tückischen und Teuflischen des Lebens, wenn Nietzsche wirklich, wie mir versichert wird, Ibsen nicht gekannt hat, der doch mit Wagner und ihm den Geist der jetzt anfangenden Menschheit ausgeprägt hat." Hermann Bahr war nicht der einzige, der in "Ibsen und Nietzsche" eine bedeutsame Parallelerscheinung sah. Ibsen und Nietzsche galten um die Jahrhundertwende als Salz und Pfeffer einer nicht immer klaren Suppe der Philosophie und Literatur, die heute noch dünner geredet wird, als sie möglicherweise für diejenigen war, die damals davon aßen. Diese Arbeit will zeigen, was es mit diesem Vergleich auf sich hatte und - auf neuer Grundlage in der historischen Distanz - vielleicht auch auf sich haben könnte. Dem Band sind weitere, bisher an verstreuten Stellen erschienene Essays des Autors zu Nietzsche beigegeben, so u.a. zu Nietzsches Hörphilosophie, Nietzsches "Tanz-Lexikon" und "Variationen über Marsyas".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…