Herausgegeben von der Stiftung Archiv der Akademie der Künste. Diese Tatjana Gsovsky gewidmete Publikation enthält zahlreiche, zum großen Teil bisher unveröffentlichte Texte aus ihrem Nachlass. Darunter befinden sich Äußerungen über ihre Arbeit als Choreographin und Pädagogin ebenso wie persönliche Erinnerungen. Darüber hinaus bietet der Band Materialien zu ihren wichtigsten Choreographien: Libretti, handschriftliche Entwürfe und Skizzen sowie zahlreiche Photos von bedeutenden Tanz- und Theater-Photographen ihrer Zeit. Essays von den Kritikern Klaus Geitel und Dietrich Steinbeck sowie Werkverzeichnis und Vita komplettieren den Band.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.12.2005
Rezensent Richard Merz ist sehr angetan von diesem Band, der ein eindrückliches Bild der in Vergessenheit geratenen Künstlerin Tatjana Gsovsky vermittelt, die die Entwicklung des Tanzes im Nachkriegsdeutschland entscheidend mitgeprägt hat. Das Buch vermittelt seiner Meinung nach "ein lebendiges und würdiges Bild" der Tänzerin und Choreografin. Gsovsky habe mythische und literarische Stoffe zu großem Tanzausdruck gebracht". In Umkehrung gelingt es dem Autor Max W. Busch "durch das Medium von Sprache und Bild starke Eindrücke von der Intensität der Tanzsprache Tatjana Gsovskys zu vermitteln".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…