Herausgegeben von Volker Gerhardt. Am 12. Februar 2004 jährt sich Immanuel Kants Todestag zum 200sten Mal. Der große Philosoph zeigte in seinen Eingebungen und Formulierungen vielfach Lebensklugheit, stilistische Brillanz und entschieden mehr Humor, als man gemeinhin vermutet. Kant von seiner vergnüglichen Seite eine originelles Präsent für jeden Freund der Philosophie.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.02.2004
Bestens amüsiert hat sich der "upj." zeichnende Rezensenten mit diesem "zerebral abgespeckten Kant-Brevier", das Volker Gerhardt zum 200. Todestag des Königsberger Meisterdenker zusammengestellt hat. Das Bändchen eröffnet zur Freude des Rezensenten einen "listigen Nebenpfad" zu den monumentalen Kant-Neuerscheinungen. Eingeweihte wüssten schließlich schon längst, "dass Kant keineswegs nur jener trockene und schwer verständliche Renommier-Philosoph ist, der erst im akademischen Oberseminar in kleinere Verständniseinheiten zersägt werden muss." Vor allem in den sogenannten "vor- und nachkritischen" Schriften glänzt Kant durch einen satirischem Ton und Mutterwitz, die den Rezensenten an eine verwandtschaftlicher Nähe zum "Lichtenberg'schen Schalk" denken lassen.
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