Mit 26 s/w-Illustrationen. Lucia Lucia schreibt über Liebe und Weiblichkeit, sich selbst und die Herausforderungen, denen sich Frauen in unserer modernen Gesellschaft stellen müssen. In Gedichten, Slam-Texten, Dialogen und Prosa fügt sich alles zu einem Gesamtwerk zusammen. Der Leser begleitet das Lyrische Ich auf seinem Weg durch die verschiedenen Stationen der Liebe: Verliebtsein, erste Liebe, Streit, Betrug, Trennung, Verzweiflung, Resignation, Hoffnung, Selbstakzeptanz und Selbstliebe, neue Liebe. Liebevoll illustriert wird die Poetry-Sammlung von Serena Viola, die zuletzt 2018 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 31.10.2019
Rezensentin Sylvia Schwab lässt sich von den gesammelten Texten der Poetry-Slammerin Lucia Lucia mitreißen. Das Buch beginnt mit "Mathilda", dem wohl bekanntesten Gedicht der jungen Künstlerin, und die Rezensentin fühlt sich von der Geschichte einer Frau, die sich aus Selbsthass in Folge sexueller Gewalterfahrungen umbringt, tief berührt. Es folgt ein Konglomerat verschiedener Poeme und Prosateile über alle Spielarten der Liebe. Schwab gefällt gut, dass die Texten so inhomogen sind in Ton und Rhythmus. Lob geht auch an die Illustratorin Serena Viola, die es verstehe, Lucias Texten mit Tinte und Aquarellfarben noch mehr Leben einzuhauchen. Ein "durch und durch besonderes" Buch zweier interessanter und begabter junger Künstlerinnen, so lautet Schwabs Resümee.
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