In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Forschung zunehmend das Bewusstsein verbreitet, dass es zur Zeit Eckharts ein wesentlich vielfältigeres philosophisches Leben in Deutschland gab, als bisher angenommen wurde. Für die Zeit um 1250-1350 zeigt sich eine beeindruckende Dichte der intertextuellen Bezüge, die wie ein Netz Albert den Großen, Ulrich von Straßburg, Dietrich von Freiberg, Johannes Picardi von Lichtenberg, Meister Eckhart, Berthold von Mossburg, Johannes Tauler, Berthold von Wimpfen und viele andere verbinden. In dieser uns heute noch in vielen Aspekten unbekannten Welt lebte und agierte Eckhart; der Erforschung dieser Welt sind die Texte des vorliegenden Bandes gewidmet.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…