Eine Schulleiterin aus Niedersachsen wurde von ihrer Nachbarin zu den sogenannten Präsenztagen befragt: "Was macht ihr da eigentlich?" "Es gibt eine Menge organisatorischer Dinge zu klären, und am letzten Tag haben wir einen Workshop zu Pisa." "Oh, Pisa. Da war ich auch schon mal..." Nein, "Nach Pisa" ist kein Reiseführer. Vielmehr ist nach Pisa alles anders geworden, und alles muss anders werden - aber wie? Ewald Terhart zeigt, was wir am dringlichsten brauchen: Die Verbesserung der Fort- und Weiterbildung für Lehrer (und ihre Nachbarn). Er bietet Lösungsvorschläge für Eltern, Lehrer und Politiker.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 09.10.2002
"Wirklich empfehlenswert" findet Katharina Rutschky das "kleine Buch" von Ewald Terhart über die Diskussion unseres Bildungswesens. Die PISA-Studie sei ja in erstaunlich vielen Diskussionen präsent, aber viel komme in diesen Debatten sogenannter Experten nicht heraus, ist der Rezensentin aufgefallen. Geradezu wohltuend sei daher Terharts Blick auf das deutsche Bildungssystem, den er mit "Luhmannscher Ironie" bereichert habe und dazu dem Leser "reiche Informationen" verständlich vermittelt mit auf den Weg gebe. Denn, referiert Rutschky, die Steuerungsmöglichkeiten dieses Systems seien allein schon systemimmanent betrachtet ausgesprochen begrenzt. Mal abgesehen von diesem Aspekt weist die Rezensentin aber darauf hin, dass Terhart wie sämtliche andere Autoren über die PISA-Studie die Jugend anscheinend völlig außen vor lässt. Allen würde es überaus gut bekommen, rät Rutschky, einen Blick in diverse Jugendstudien zu werfen, um auch einmal die "Befindlichkeiten" des als "Tabula Rasa" behandelten Nachwuchses zu erkunden.
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