Deutsche Philosophie und Zen-Buddhismus bildet ein Thema, das in Japan schon seit langem bearbeitet wird. In Deutschland hingegen findet die Auseinandersetzung zwischen philosophischen Traditionen in Europa und Asien immer noch wenig Beachtung. Das vorliegende Buch will somit ein frischer Impuls sein, um das Gespräch zwischen Ost und West zu beleben. Kogaku Arifuku, der als Professor an der Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Kyoto/Japan arbeitet, führten mehrjährige Forschungsaufenthalte nach Deutschland und in die Schweiz. Er ist ein exzellenter Kenner der europäischen Philosophie, besonders der Gedankenwelt von Immanuel Kant, und zugleich ein Spezialist für die Texte des großen japanischen Zen-Buddhisten Dogen. In der Tradition komparativer Philosophie arbeitet er in seinem Buch Unterschiede und Entsprechungen der beiden Traditionen heraus. Dabei konfrontiert er die Theorien von Kant, Nietzsche und Heidegger mit zen-buddhistischen Einsichten, die für ihn vor allem durch Dogen repräsentiert werden. Mit einer Einleitung von Günter Wohlfahrt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 22.08.2000
Der bedeutende japanische Philosoph Arifuku hat einige seiner Aufsätze selbst ins Deutsche übertragen - und diese erwiesen sich, so der Rezensent Walter Schweidler, als "systematisch bedeutsame Herausforderung" des westlichen, insbesondere des deutschen Denkens in der Tradition von Kant, Nietzsche und Heidegger. Interessant sei an der Auseinandersetzung aus zen-buddhistischer Perspektive die Übereinstimmung in der Tendenz zur Aufhebung der "Subjekt-Objekt-Spaltung", bezeichnend umgekehrt aber die Betonung der ethischen Dimension im Bezug auf das Ich.
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