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Karl Pilny

Tanz der Riesen

Indien und China prägen die Welt
Cover: Tanz der Riesen
Campus Verlag, Frankfurt am Main 2006
ISBN 9783593380988
Gebunden, 372 Seiten, 24,90 EUR

Klappentext

Wir sind Zeugen eines historischen Augenblicks: Zwei Länder, die gemeinsam ein Drittel der Weltbevölkerung stellen und deren wirtschaftliche Dynamik immens ist, schicken sich an, das neue Zentrum der Weltwirtschaft zu werden. Nach jahrzehntelangen Konflikten über den Grenzverlauf nähern sich Indien und China heute nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch immer stärker an. Der Asien-Experte Karl H. Pilny untersucht die Entwicklung und gibt Ausblicke auf ihre globalen wirtschaftlichen und politischen Folgen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.10.2006

Hanebüchen findet der Rezensent Carlos Widmann den von Karl H. Pilny dahergeschriebenen "Tanz der Riesen", in dem Indien und China zu neuen Supermächten stilisiert werden. Pilny raune in einem fort, erliege dem "Sog der Superlative" und wolle Indien mit aller Gewalt an China vorbeiziehen sehen, auch wenn er dazu hochspekulative Zukunftsszenarien (etwa die verheerende Explosion einer Shanghaier Chemiefabrik) herbeizaubern muss. Die Umweltthematik, die der Rezensent in diesem Zusammenhang für wichtig hält, wird von Pilny tunlichst umgangen, und so bleibt dem Rezensent nur das Fazit, dass es sich bei diesem Buch um pünktlich zur Frankfurter Buchmesse veröffentlichte "Sensationshuberei" zum Gastland Indien handelt.
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