Jutta Winkelmann

Mein Leben ohne mich

Ein Bericht
Cover: Mein Leben ohne mich
Weissbooks, Frankfurt am Main 2016
ISBN 9783863371128
Kartoniert, 368 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Sie lebten ein wildes, ein spannendes Leben. Die Zwillinge Jutta Winkelmann und Gisela Getty waren Ikonen der 68er- und der Hippie-Zeit, teilten Männer, Drogen und Freiheitsdrang. Danach schrieben sie, drehten Filme, arbeiteten als Künstlerinnen. Bis Jutta Winkelmann eines Tages an Krebs erkrankte. Und durch alle Höllen gehen musste. Doch sie kämpfte, litt, wehrte sich, unterlag und kämpfte weiter. Jutta Winkelmanns Bericht und Ihre Comic-Illustrationen sind: eine Beichte, ein Schrei. Sie legt auf die Waagschale ihres Jetzt, was darauf zu legen ist: die tödliche Angst, das Verlangen nach Körper und Nähe, zerfressende Gefühle von Eifersucht und Nichtverstandensein sowie, in den zarten Stunden, den Anblick ihrer Wunden. Ein Gemälde in schrillen und dann wieder beruhigten Farben, ein Kunstwerk und doch keines - weil das Leben in ihm zu stark ist, um Kunst zu sein.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 15.06.2017

Nicht viele Worte wurden verloren nach Jutta Winkelmanns Tod im Februar 2017 und das, obwohl ihr Leben in der Kommune mit Rainer Langhans und anderen jahrelang im Zentrum des öffentlichen Interesses gestanden hatte, ihr Tod tat es nicht, wundert sich Rezensentin Silke Burmester. In "Mein Leben ohne mich" nutzt Winkelmann Worte und bearbeitete Fotografien, um die letzten Monate ihres Lebens zwischen Kampf gegen den Tod und Annahme ihres Schicksals in einer autobiografischen Graphic Novel zu beschreiben und verarbeiten, lesen wir. Für die Rezensentin  ist so ein bewundernswert klares und intimes, teilweise unerträglich schonungsloses Porträt einer interessanten, intelligenten, witzigen, einer lebenshungrigen und neugierigen Frau entstanden, bekennt sie berührt.

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