Julian Fellowes

Eine Klasse für sich

Roman
Cover: Eine Klasse für sich
C. Bertelsmann Verlag, München 2011
ISBN 9783570100158
Gebunden, 478 Seiten, 22,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Maria Andreas. Der Roman über die wirklich feinen Leute in London - very, very British Julian Fellowes ist nicht nur Oscar-gekrönter Drehbuchautor, sondern auch ein Meister der englischen Gesellschaftskomödie, wie er mit seinem neuen Roman erneut unter Beweis stellt. Damian Baxter ist steinreich und weiß, dass er bald sterben wird. Er hat nie geheiratet und lebt alleine mit Chauffeur, Butler, Koch, Hausmädchen und allem was dazu gehört. Was ihn aber seit langem umtreibt ist ein anonymer Brief, den er vor zwanzig Jahren erhalten hat. Könnte es tatsächlich sein, dass er damals einen Sohn gezeugt hat? Der einzige, der ihm helfen kann, dies herauszufinden, ist der Mann, mit dem er seit Jahrzehnten tödlich verfeindet ist. Julian Fellowes nimmt die Leser mit in die untergehende Welt des englischen Adels. Und er tut es mit enormer Eleganz und feinstem englischen Humor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.07.2011

Julian Fellowes ist längst ein Mann vom Fach. Sein Fach ist die Welt des britischen Adels - als Drehbuchautor von Robert Altman in "Gosford Park", aber auch für die Erfolgsserie "Downton Abbey" . In diesem Roman ersteht vor den Augen der Leserin und des Lesers aus der Perspektive eines namenlos bleibenden Ich-Erzählers die Welt der besseren Gesellschaft der Sechziger Jahre. Zum Faden, an dem die Geschichte entlangführt, wird die Suche dieses Erzählers nach einem Erben für einen älteren sterbenden Freund, der zuversichtlich ist, in jüngeren Jahren in dieser Gesellschaft ein Kind oder mehrere gezeugt zu haben. So gibt es Einblicke von außen, das ganze nicht in komischen, sondern, so die sichtlich charmierte Rezensentin Felicitas von Lovenberg, in eher "elegischen" Tönen. Manchmal ein bisschen "weitschweifig" sei das, verfalle aber nie falscher Nostalgie.
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