Warum hat Michail Gorbatschow seinerzeit so gehandelt, wie er gehandelt hat, dass es zur Perestroika und schließlich zum weltpolitischen Umbruch kam? Als Zeitzeuge und Mitarbeiter - Gesandter - an der Verhandlungsposition der Bundesregierung sowie als Gesprächspartner der intellektuellen Vordenker der Perestroika in Moskau, also aus persönlichem, intensivem und jahrelangem Erleben, beschreibt der Autor diese Zeit. Er analysiert unter Auswertung der inzwischen erschienenen Literatur die sowjetische Politik von 1982 an mit dem Schwerpunkt auf den Jahren 1989 und 1990.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.07.2013
Mehr als Kremologie sind die Erinnerungen des früheren Leiters der Poltischen Abteilung der deutschen Botschaft Moskau von 1989 bis 1991 für den Rezensenten Horst Bacia. Was Joachim von Arnim hier zu Papier bringt, hat laut Bacia auch nichts von reflektiertem Rückblick auf ferne Zeiten. Eher sieht er im Buch einen spannenden, äußerst genauen und persönlichen Bericht aus dem Maschinenraum der Diplomatie aus den Zeiten der Wende, als hätte sie gestern stattgefunden. Wie die Diplomatie damals arbeitete, was sie wusste und nicht wusste, kommt ihm in der Version des Autors authentisch vor, aber beim Lesen durch die Namen- und Ereignisfülle auch anstrengend.
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