Herausgegeben von Jakob Maurer. Idee, Konzeption und Realisierung von Peter Felixberger. In den letzten 20 bis 25 Jahren hat eine regelrechte Mobilitätsexplosion stattgefunden. Die Folgen erfahren wir nicht nur im täglichen Stau, sondern auch in der selbstverständlichen Verfügbarkeit elektronischer Kommunikationsmedien und Informationssysteme. Jakob Maurer untersucht den Zusammenhang von Gesellschaft, Raum und Mobilität. Er zeigt, wie durch neue Technologien und intelligente Konzepte die Verkehrsströme besser verteilt werden können. In den ergänzenden Reports berichten internationale Autoren über die kulturellen und politischen Dimensionen von Mobilität.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.08.2000
Von durchaus unterschiedlicher Qualität sind die zwölf Bände, die für den "lesenden, nachdenklichen, sich sorgenden" Expo-Besucher geschrieben sind, meint Thomas Eckardt. Es geht um die Gestaltung der Zukunft und allgemein ist man sich einig: einiges muss passieren, damit es den Menschen gut gehe auf Erden. Dabei haben dem Rezensenten, dessen Haltung zwischen Ironie und Ernst etwas schwankt, vor allem die Bände 5 (Harrison) und 7 (Lutzenberger und Gottwald) missfallen, weil es ihm da allzu esoterisch und gaia-mäßig hergeht. Dafür lobt er aber die "vier spannendsten Beiträge", nämlich die von Beck (Band 2), Brundtland (Band 9), Galtung (Band 12) und Rötzer (Band 6). Allen vieren widmet er kurze Zusammenfassungen ihrer Argumentation für "nachhaltige Entwicklung", die Offenhaltung des Internets, Vorschläge zur Weltregierung und den "neuen Universalismus" der Chancengleichheit. "Sympathisch ausgestattet" sind die Bände mit vielen Fotos und Tabellen und geben, "vorausgesetzt wir unternehmen endlich was Gescheites", durchaus "Grund zur Hoffnung" für die nächste Generation.
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