Wege in die Zukunft der Mobilität, in der wir ohne Auto weiterkommen.Das Auto tötet jährlich Millionen Menschen, zerstört die Umwelt und die Atmosphäre. Schuld daran ist eine allmächtige Autoindustrie, die die Welt jedes Jahr mit mehr KFZ zumüllt. Autofahren macht süchtig, wir sind die Junkies, die Konzerne, Politiker und Medien bilden ein Drogenkartell, das uns Mobilität verspricht und Stau und Sterben beschert. Wollen wir nicht an die Wand fahren, ist es Zeit für eine Vollbremsung. Und nie war der Moment günstiger: Diesel-, Feinstaub-, Stickstoffgate, drohende Klimakatastrophe. Vor allem junge Menschen lassen sich dies nicht mehr gefallen.
Rezensent Rudolf Walther findet Klaus Gietingers Befund, dass keine Technologie je mehr Tode gefordert hat als das Auto, durchaus alarmierend. Allerdings hätte Walther der Automobilindustrie einen Kritiker gewünscht, der nicht mit ganz so viel Agitation zur Sache gegangen wäre. Ihm zufolge steigert sich Gietinger in einen "furiosen Metapherntaumel", der den starken Katastrophenbildern wenig sinnvolle Handlungsanleitung zur Seite stellt.
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