Schluss mit der Vorfahrt - Mehr Mobilität durch weniger Autos: Das Auto hat Vorfahrt in unserer Gesellschaft - dennoch droht allerorts der Verkehrsinfarkt. Denn die vorherrschende Meinung, dass der Ausbau der Straßennetze zu mehr Mobilität führt, ist falsch. Verkehrsexperte Hermann Knoflacher beweist, dass mit mehr und besser ausgebauten Straßen nicht die Mobilität, sondern nur die Länge der zurückgelegten Wege zunimmt und die Lebensqualität sinkt! Abkehr tut dringend not. Es braucht neue Denkmuster, die für den Rückzug des Autos aus den Lebensräumen sorgen und so zu weniger Lärm, Staub und Abgasen und kürzeren Wegen führen. Die Schaffung kleinräumiger, lokaler Strukturen belebt die Arbeits- und Sozialwelt und davon profitieren wir alle. Fangen wir an. Jetzt!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 12.12.2013
Arno Widmann fühlt sich von Hermann Knoflachers Streitschrift "Zurück zur Mobilität!" geradezu wachgerüttelt. Was der Autor da an anschaulichen Argumenten und Beispielen wider die allgegenwärtige Automobilität zusammengetragen hat, lässt sich schwer leugnen, findet der Rezensent. Während Autos einen über Gebühr großen Anteil der Erdoberfläche bedecken - einer begrenzten Ressource, erinnert Knoflacher -, haben sie uns kaum Zeitersparnisse eingebracht, weil die zu bewältigenden Strecken schlicht länger geworden sind, erklärt Widmann. Wie aber tatsächlich neun Zehntel der derzeit automobil genutzten Fläche wieder für Fußgänger, Fahrradfahrer und den öffentlichen Nahverkehr befreit werden sollen, kann sich der Rezensent nicht so richtig vorstellen - vielleicht helfen die Heimcomputer ja, meint Widmann, aber mobiler wird man durch die auch nicht, weiß der Rezensent.
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