Mit zahlreichen farbigen Illustrationen. Ein Plädoyer für eine inklusive und klimagerechte Verkehrswende - Mit Schwung, Know-how und Kreativität macht die Mobilitätsexpertin Katja Diehl Lust auf eine Gesellschaft, die gemeinsam eine attraktive und klimafreundliche Zukunft für alle baut. Eine Zukunft, die mehr Lebensqualität in Städten und auf dem Land bietet sowie moderne Formen von Arbeit berücksichtigt."Jede:r sollte das Recht haben, ein Leben ohne ein eigenes Auto führen zu können.""Autokorrektur" will Kick Off einer Gesellschaft sein, die gemeinsam eine attraktive Mobiltätszukunft baut - und zwar schon heute. In Katja Diehls Vorstellung der Zukunft können die Menschen Auto fahren, so sie es denn wollen. Sie müssen es aber nicht mehr - denn es gibt attraktive Alternativen.Momentan ist nicht alles in unserem Land fair und klimagerecht, inklusiv und bezahlbar aufgestellt. Die Bedürfnisse vieler Menschen werden nicht angemessen berücksichtigt. Das können wir ändern, davon ist Mobilitätsexpertin Katja Diehl überzeugt und läutet die Verkehrswende ein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.05.2022
Rezensent Philipp Krohn hält Katja Diehls Buch keineswegs für das "Pamphlet einer Aktivistin", wie von mancher Stelle zu hören ist, sondern ganz im Gegenteil für einen "großen Wurf": Äußerst schlüssig, prägnant und gut belegt findet er, wie die lange in der Mobilitäts- und Logistikbranche, mittlerweile als Politikberaterin und Podcasterin tätige Autorin unbeirrt die Verabschiedung vom "fossilen Fahrzeug" Auto einfordere, um den Menschen den Lebensraum Stadt zurückzugeben. Dabei überzeugt sie den Kritiker mit klaren Sätzen, die die stets behauptete Abhängigkeit vom Auto als "Absurdität" entlarven, und mit vierzig Interviews, die sie mit auf dem Land lebenden Menschen geführt hat - mit dem Ergebnis, dass dort viele unfreiwillig aufs Auto angewiesen sind. Gäbe es etwa mehr barrierefreie Züge, mehr Schutz für Transpersonen oder Carsharing-Angebote im ländlichen Raum, sähe die Lage ganz anders aus, liest Krohn. Außerdem beleuchte Diehl "rechtliche, kulturelle und lobbypolitische" Mechanismen, die hinter dem sturen Festhalten am Auto stehen. Eine beeindruckende "Vision" einer autofreien Mobilität, die den Kritiker überzeugt.
Rezensent Moritz Klein empfiehlt dringend Katja Diehls Blick auf den Mobilitätswandel. Dass die Autorin bei ihrer gründlichen Revision unseres Mobilitätssystems auf systemische Konstruktionsfehler blickt, Routinen hinterfragt und individuelle Lebensrealitäten vorstellt, gefällt Klein gut. Die gesellschaftlichen Probleme, die dabei sichtbar werden, haben nur auf den ersten Blick wenig mit Verkehr zu tun, erkennt der Rezensent. Indem Diehl auf bei der Verkehrsplanung marginalisierte Bevölkerungsgruppen aufmerksam macht, packt sie das Problem bei der Wurzel, lobt Klein.
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