Aus dem Englischen von Thomas Brückner. Es gibt kein deutschsprachiges Werk, das so klar und für ein breites Publikum veständlich die Geschichte des gesamten Kontinents darstellt wie das immer wieder aktualisierte Werk der Briten Fage und Oliver. Ein neues Nachwort zu den Entwicklungen bis 2001, eine umfangreiche Bibliografie und aktualisertes Kartenmaterial runden das Buch ab.
Vor allem "die großen Männer" bestimmen den Gang durch die Geschichte hier, schreibt Andreas Eckert in einer Doppelbesprechung zu Afrika-Büchern, würdigt diesen Band aber dennoch als "Klassiker", der 1962 erstmals veröffentlicht wurde und unzähligen Studierenden als "verlässliche Einführung" gedient hat. Die Entstehungszeit hängt dieser Arbeit trotz vieler Aktualisierungen dennoch weiter als Geruch jener "Pionierphase der sechziger Jahre" an, meint Eckert, in der man Afrika noch von der Unterstellung befreien musste, vor der Kolonisierung keine Geschichte gehabt zu haben. Nicht so ganz auf dem Stand der Forschung, befindet der Rezensent, aber immer noch, "kompakt" und "klar gegliedert", eine gute Einführung in die Materie.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…