Franz Ansprenger zeigt in seiner Geschichte Afrikas von den Anfängen bis zur Gegenwart, wie sich auf dem Kontinent politische Gemeinwesen entwickelten, welche Verheerungen der Sklavenhandel anrichtete, wie die Bilanz der Kolonialherrschaft zu bewerten ist und mit welchen vor allem politischen Problemen Afrika seit der Unabhängigkeit im 20. Jahrhundert zu kämpfen hat.
In einer Doppelbesprechung zweier neuer Afrika-Bücher nennt Andreas Eckert dieses Buch ein "besonders ehrgeiziges Unterfangen". Nicht nur nimmt der Autor die Geschichte des gesamten Kontinents in den Blick, sondern durcheilt gleich mehr als fünftausend Jahre - und das auf wenig mehr als hundert Seiten. Gestört hat den Rezensenten, dass der "cultural turn", die Wende zur Kultur- und Alltagsgeschichte also, am Autor "spurlos vorbeigegangen" ist und ihn lediglich politische Geschichte interessiert - vom alten Ägypten über den Sklavenhandel, Staatenbildung und Kolonisierung bis hin zur "Bedeutung der Vereinten Nationen für Afrika". Dennoch hält Eckert dieses Bändchen für den Einstieg ins Thema geeignet, und lobt Ansprenger ausdrücklich für die Qualität seines Schreibens.
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