Hussein Jinah

Als Weltbürger zu Hause in Sachsen

Cover: Als Weltbürger zu Hause in Sachsen
Mikrotext Verlag, Berlin 2019
ISBN 9783944543727
Kartoniert, 88 Seiten, 11,99 EUR

Klappentext

Mitarbeit: Sebastian Christ. Die faszinierende Geschichte des Inders Hussein Jinah, der auf einem britischen Dampfer geboren wurde, in Tansania und Südafrika aufwuchs und in den 1980ern als Gaststudent in die DDR nach Sachsen kam - und blieb. Er setzt sich seit über 25 Jahren für Integration ein und war der erste Demonstrant gegen Pegida. Er erzählt, wie er als Streetworker mit Jugendlichen arbeitete und auch schon zwischen Neonazis und Dönerladenbesitzern vermittelte. Wie sich seiner Meinung nach Vorurteile gegen Muslime und allgemein gegen Menschen nicht-deutscher Herkunft nach 9/11 und nach Thilo Sarrazins Buch "Deutschland schafft sich ab" verhärtet haben. Warum er dennoch immer noch ruhig und entschieden sagen kann: "Ich gebe nie auf." Eine wahre Geschichte über Mut und Engagement und darüber, wie ein gutes Zusammenleben gelingen kann. Eine ostdeutsche, migrantische Sicht auf Sachsen und die beiden Deutschlands vor und nach 1989.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 11.04.2019

Jens Uthoff hat viel Fragen an Hussein Jinah. Dessen Buch, laut Uthoff halb Biografie eines in Tansania aufgewachsenen Muslims mit indischer Mutter und pakistanischem Vater, der 1985 in die DDR kam und blieb und heute Integrationsarbeit leistet, halb biografischer Essay über die Frage, woher Fremdenfeindlichkeit kommt, regt Uthoff zum Nachdenken an. Über die Frage des Gastrechts in der DDR, über Sarrazins Streitschrift und rechte Denkmuster. Für Uthoff eine sehr lesenswerte Migrationsgeschichte.

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