Während der Repression nach 1937 verschwanden 22.705 sowjetische Offiziere im eigenen Land. Am Beispiel seinerzeit bekannter Admirale der Rotbannerflotte leistet der Autor nicht nur wichtige menschliche Erinnerungsarbeit, sondern auch politische Aufklärung zur sowjetischen Militärgeschichte.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2009
Erhellend findet Rezensent Werner Rahn dieses Buch mit Lebensbildern sowjetischer Admirale unter Stalin, das Horst Steigleder vorgelegt hat. Es vermittelt für ihn ein "erschütterndes Bild" davon, wie Stalins Terror auch die Rote Flotte erfasste und zahlreiche der porträtierten Generäle aus fadenscheinigen Gründen hingerichtet oder in Straflager deportiert wurden. Allerdings weist der Band für ihn auch einige Schwächen auf: neben der oft schlechten Qualität der Abbildungen moniert er das Fehlen eines Personenregisters. Gleichwohl bietet der Band in seinen Augen "wertvolle Informationen über das Führungspersonal der sowjetischen Marine".
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…