Nach der vorgezogenen Bundestagswahl geht es an die Regierungsbildung, zu der die FDP, die die Ampel-Koalition letztlich zum Platzen gebracht hat, wahrscheinlich nicht mehr gebraucht wird. Aber was ist mit den Grünen, deren klimaneutral moralisierende Besserwisserei mit Hang zum Staatsdirigismus längst zur Bedrohung des Wirtschaftsstandorts Deutschland geworden war? Gar mit der SPD, die eben noch gar nicht wusste, wo ihr der Kopf steht und ihn deshalb in den Treibsand vergangener Klassenkampfzeiten steckte? Der wohl künftige Bundeskanzler Friedrich Merz kämpft derweil nicht nur mit den notorischen Tücken einer Koalitionsbildung, sondern auch mit weit verbreiteten, auch in den öffentlich-rechtlichen Medien virulenten Ressentiments gegen den "herzlosen" Privatflieger mit "neoliberalem" Finanzhintergrund. In diese Gemengelage wollen Henryk M. Broder und Reinhard Mohr, bewährte Beobachter der irren deutschen Zustände, ein wenig Ordnung und Orientierung bringen. Ein Bericht zur Lage der Nation, in der sich der lange vorherrschende grüne Zeitgeist im Sinkflug befindet und neue liberalkonservative Perspektiven sich erst noch in der Realität beweisen müssen. Von rechts und links außen wird es genug Störfeuer geben. Anknüpfend an ihren Bestseller Durchs irre Germanistan.
Die Welt lässt den Historiker und FDP-Mann Rainer Zitelmann das Buch ihrer beiden Autoren Henryk M. Broder und Reinhard Mohr rezensieren. Und Zitelmann hält es denn auch für eine wichtige Bestandsaufnahme. Die Autoren widmen sich laut Rezensent einem "Absurdistan", einer Gesellschaft und Politik nämlich, die sich um Rechte Andersdenkender und Andersfühlender kümmert, die Diskriminierung verfolgt und soziale Gerechtigkeit eintritt. Für die Autoren sämtlich steuerfinanzierter Kokolores. Dass sich mit Merz jetzt alles ändert, wie die Autoren hoffen, glaubt Zitelmann zwar nicht, den Band findet er allerdings schon mal prima.
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