Das pommersche Laudeck ist eines der Güter der einflussreichsten Adelsfamilie von Mecklenburg-Vorpommern, der Grafen Schwan. In der Dorfkirche werden dort 1910 Jost Graf Schwan und der Häuslerjunge Staaf Tiedemann gemeinsam konfirmiert. Obwohl der Standesunterschied sie trennen müsste, sind beide enge Freunde, die sich schwören, immer für einander einzustehen. Eine erste Bewährungsprobe erfährt dieser Jungenschwur im ersten Weltkrieg. Staaf, ist längst des Krieges überdrüssig. Als aber der junge Offizier verwundet wird, verzichtet Staaf auf die ersehnte Chance zu desertieren, und schleppt ihn unter Lebensgefahr in Sicherheit. Obwohl immer klarer wird, dass beide auf verschiedenen Seiten stehen - Staaf ist nach dem Krieg Mitglied eines Arbeiter- und Soldatenrats, später arbeitet er im Ruhrgebiet, wird schließlich arbeitslos, und Jost sympathisiert mit den Freicorps, wird ein erfolgreicher Herrenreiter und lebt wieder auf dem mecklenburgischen Schloß Klevenow -, obwohl sie sich wegen politischer Differenzen entzweien und in einer Auseinandersetzung fast umbringen, helfen sie sich in lebensbedrohlichen Situationen getreu ihrem Schwur - bis schließlich einer von ihnen einmal etwas zu spät kommt.
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