Samantha Weinberg
Der Quastenflosser
Die abenteuerliche Geschichte der Entdeckung eines seit siebzig Jahren vermeintlich ausgestorbenen Tieres
Klappentext
Vor etwa 350 Millionen Jahren gab es die ersten Quastenflosser auf der Erde. Sie lebten in Seen, Sümpfen und Ozeanen. Bis 1938 nahm man an, daß sie vor etwa 70 Millionen Jahren ausgestorben waren. Doch im Dezember 1938 ging einem Fischer vor der Küste Südafrikas ein lebender Quastenflosser ins Netz. Die Nachricht dieser Entdeckung ging um die Welt: Meeresbiologen versuchten weitere Exemplare zu fangen, Regierungen lagen in erbittertem Streit um die Forschungsrechte. Weinberg schildert die Entdeckung des Fisches und die Geschichte der Menschen, die ihr Leben der Suche und Erforschung dieser wunderlichen Kreatur widmen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.1999
Die Geschichte der "größten zoologischen Sensation des 20. Jahrhunderts". Klaus Harms findet sie anregend, wenn auch vielleicht ein bisschen anekdotenreich und manchmal gar melodramatisch erzählt. Die rein wissenschaftliche Dimension scheint ihm ein wenig zu fehlen, aber mitgerissen hat ihn das Buch dennoch. Die Geschichte der Entdeckung dieses "lebenden Fossils" - ein Fisch, der so aussieht wie vor 400 Millionen Jahren und nur noch in ganz wenigen Exmplaren vor der südafrikanischen Küste überlebt hat. Die Entdeckung war ein Abenteuer. Der erste Erforscher dieses Fischs, J.L.B. Smith hatte darüber bereits 1957 sein berühmtes Buch "Vergangenheit steigt aus dem Meer" veröffentlicht. Seitdem ist manches Neue über das seltsame Tier zu berichten. Harms empfiehlt Weinbergs Buch gerade auch den "interessierten Laien".
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