Hanns-Josef-Ortheil, der Venedig bereits mit "Im Licht der Lagune" ein literarisches Denkmal gesetzt hat, erzählt hier von der sinnlichen Seite dieses beliebten Reiseziels: vom Erwachen einer Stadt auf lärmenden Fischmärkten oder in friedlichen Frühmessen, von Fahrradfahrten entlang der silbrig im Sonnenlicht liegenden Lidi bis zu den "Enden der Welt" und von der Schönheit des venezianischen Dialekts. Kein Wunder, dass Ortheil seit Jahrzehnten nicht mehr loskommt von diesem beinahe unwirklichen, verwunschenen Ort und sich bei jedem Besuch aufs Neue verführen lässt!
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…