Aus dem Amerikanischen von Wolfgang von Einsiedel. Mit einem Nachwort von Hans Jürgen Balmes. Frankreich, Ende der zwanziger Jahre. Der junge Schriftsteller Alwyn Tower zieht sich zu seiner Freundin aufs Land zurück. Da tauchen plötzlich die Cullens auf, exzentrische Landadelige aus Irland. Mrs Cullen ist eine leidenschaftliche Jägerin. Wo immer sie ist, führt sie ihren Jagdfalken Lucy mit sich. Sie liebt den Vogel abgöttisch, ihr Mann hasst ihn zutiefst. Der schneidende Blick des Falken provoziert eine ganze Serie von spannungsgeladenen Auseinandersetzungen: in immer neuen Variationen bereden die Bewohner des Landsitzes Liebe und Treue, Leidenschaft und Betrug. Wunden brechen auf, Dramen nehmen ihren Lauf.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Der bittersüße Eros Aus dem nordamerikanischen Englisch von Christina Dongowski. Es war eine Dichterin, Sappho, die dem Eros das paradoxe Attribut "bittersüß" gab. Dies geschah in der Zeit,…