Gabriel Rath

Brexitannia - Die Geschichte einer Entfremdung

Warum Großbritannien für den Brexit stimmte

Klappentext

Die Entscheidung Großbritanniens für den Austritt aus der EU in der Volksabstimmung am 23. Juni 2016 war der größte Einschnitt in der europäischen Geschichte seit dem Fall der Berliner Mauer 1989. Mit dem Brexit verabschiedet sich eines der größten und stärksten Länder Europas aus der Gemeinschaft. Der Prozess der immer weiter fortschreitenden Integration des Kontinents ist gestoppt, und es wird sich erst weisen, ob damit in den verbleibenden EU-Staaten zentrifugale Kräfte Aufwind bekommen werden oder der Zusammenhalt gestärkt wurde. Der EU-Austritt löst kein einziges Problem Großbritanniens, sondern macht die bestehenden Herausforderungen des Landes nur noch akuter und schwieriger zu beantworten. Brexitannia. Die Geschichte einer Entfremdung zeigt, dass der Brexit unerwartet kam, aber kein Zufall und keine Überraschung war.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 18.04.2017

Franziska Augstein lässt dieses Buch des österreichischen London-Korrespondenten Gabriel Rath gelten. Für das beste Buch zum Brexit hält sie zwar Tim Shipmans bisher nur auf Englisch erschienenes Niedergangsepos "All Out War", aber "Brexitania" ist kürzer, und ebenfalls "konzis, gut geschrieben und erhellend". Nicht immer ist zu erkennen, welche Informationen und Einschätzungen die Rezensentin Raths Buch entnimmt und welche Shipmans, aber offenbar bringt Rath alle Themen, von David Camerons fatalem Va-Banque-Spiel über Theresa Mays machtpolitischen Ehrgeiz bis zu Großbritanniens zweifelhafter Zukunft als Steueroase gut und einleuchtend auf den Punkt, das macht Augstein sehr deutlich.
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