Klappentext

Friederike Wißmann lässt die große Tradition von Bach bis Stockhausen lebendig werden. Volkslied, Schlager und Tanzmusik finden ebenso Berücksichtigung wie Nationalhymnen, Fußballgesänge, deutsche Filmmusik in Hollywood oder Punk, Rock und Techno. Die renommierte Musikwissenschaftlerin legt eine große Mentalitätsgeschichte der Deutschen und ihrer Musik vor. Sie widmet sich nicht nur Werken und Lebenswegen deutscher Komponisten und Musiker, sondern erzählt die Geschichte vom bürgerlichen Konzert über den Wandel der musikalischen Formen bis zur Bedeutung deutscher Musikvereine, von der Entstehung der Orchester über den Instrumentenbau bis zur Geschichte des Musiktheaters, vom größten Heavy-Metal-Festival Wacken über die TV-Castingshows bis hin zu den Kuriositäten des deutschen Schlagers.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.10.2015

Chance vertan, meint Jan Brachmann nach der Lektüre von Friederike Wißmanns Studie über "Deutsche Musik" enttäuscht. Äußerst anregend findet er zunächst ihre Fragestellung und die kritische Analyse, der sie die deutsche Musikwissenschaft in ihrer "glänzenden Einleitung" unterzieht. Dann jedoch verliere das Buch seine Prägnanz und Stringenz, bleibe hinter dem aktuellen Forschungsstand zurück und gipfele schließlich in einer für den Rezensenten unentschuldbaren Reihe faktischer Fehler. "Das Referat geschichtlicher Fakten zerplatzt wie ein Farbbeutel", ächzt Brachmann.
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