Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.03.2000
Die Körpermetapher in den Theorien über Staat und die Gesellschaft seien zum Beispiel in Begriffen wie "Verfassungsorgan" bis heute erhalten, schreibt Caroline Pross über das Buch der italienischen Forscherin. Pross findet es sehr verdienstvoll, dass sich die Autorin auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Metaphorik begibt, die sie in der deutschen politischen Romantik findet, etwa bei Novalis oder Adam Müller. Interessant findet Pross in ihrem Referat des Buchs die Verknüpfung dieses Denkens "mit den aufkommenden Natur- und Lebenswissenschaften des 19. Jahrhunderts". Auch Spuren des modernen Rassismus, der die Juden oder andere Nationalitäten als "Fremdkörper" definiert, hätten hier Ursprünge.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…