Emil darf zum ersten Mal allein nach Berlin fahren. Wie das Unglück es will, wird ihm im Zug sein ganzes Geld gestohlen. Doch er heftet sich dem Dieb an die Fersen und wird bald von dem Berliner Jungen Gustav mit der Hupe und dessen Kumpels unterstützt. Die aufregende Verfolgungsjagd der selbsternannten Detektive beginnt. Schließlich zappelt der Fisch an der Angel, und er ist viel, viel dicker, als alle gedacht hatten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.05.2012
Andreas Platthaus gratuliert der Zeichnerin Isabel Kreitz zu dem Mut, den es braucht, sich für die nunmehr dritte Comicadaption eines Kästner-Romans dem Stil des ursprünglichen Illustrators Walter Trier "derart anzuschmiegen". Nicht nur sind es gerade dessen Bilder, an die man bei "Emil und die Detektive" sofort denkt, sie sind überdies auch ikonisch von Rang, aber gewiss nicht zeitlos. Doch das Unternehmen glückt, freut sich Platthaus. Kreitz, die Platthaus als eine pragmatische Meisterin ihres Fachs beschreibt, arbeitet das Berliner Lokalkolorit der 20er Jahre "besonders sorgfältig heraus" und stattet zudem das Figurenensemble mit vielen, dem Buchtext genau abgelesenen Details aus, erklärt der Rezensent. Wer in den vollen Genuss der Zeichnungen kommen will, sollte deshalb vorher noch einmal Kästners Kinderbuchklassiker lesen, empfiehlt Platthaus.
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