Im Band 21 (1958-1961) werden sowohl Dokumente zur Politik der Schweiz angesichts der Krisen zwischen den Großmächten in Berlin und Kuba präsentiert als auch hinsichtlich der Entkolonialisierung des afrikanischen Kontinents. Der Algerienkrieg und die Kongokrise verlangen insbesondere nach den Guten Diensten der Schweiz und nach Aktivitäten im humanitären Bereich. Die Entstehung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und die Gründungen der EFTA und OECD stellen bedeutende Ereignisse dar. Im Kontext des Kalten Krieges bildet die nationale Sicherheit, vor allem das Projekt der Atombewaffnung und der Kauf der Mirage, eine wichtige Herausforderung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.05.2008
Mit Interesse gelesen hat Rezensent Paul Stauffer den 21. Band der diplomatischen Dokumente der Schweiz, der den Zeitraum von März 1958 bis Juni 1961 umfasst. Er findet in den Akten Belege für einen gewissen Rechtfertigungsdruck, dem sich die Schweiz während des Kalten Krieges wegen ihrer Neutralität ausgesetzt sah. Zudem berichtet er über die "gut dokumentierte" Vorgeschichte der Vertragsabschlüsse von Evian über Algeriens Unabhängigkeit sowie über die schweizerisch-französischen und die schweizerisch-deutschen Beziehungen. Mit Lob bedenkt er die Leistung des Bearbeiterteams des Bandes unter Leitung von Antoine Fleury, dem er "sorgfältige editorische Arbeit" attestiert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.06.2007
Sehr aufschlussreich findet Rezensent Daniel Trachsler den 21. der "Dokumente zu schweizerischen Aussenpolitik" aus der Zeit von 1958 bis 1961. Der Rezensent referiert die wichtigsten politischen Positionen der damaligen Außenpolitik, die zu einem großen Teil um die Politik des Kalten Krieges und die Frage nach einer Möglichkeit der Schweizer Neutralität innerhalb dieses Konflikts kreisen. Auch die fortschreitenden Intergrationsbestrebungen innerhalb Europas, die die Schweiz unterstützte, erzwangen die Frage, ob die Schweizer Neutralität weiterhin aufrecht zu erhalten sei, wie der Rezensent erinnert. Daniel Trachsler weist jedoch darauf hin, dass der Band nur eine überschaubare Auswahl der wichtigsten Dokumente versammelt. Um einen umfassenden Überblick zu gewähren, müssten unbedingt die Quellen der online zu findenden Datenbank DoDis mit einbezogen werden.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…