Dieter Hoffmann-Axthelm

Hochhaus und Gemeinschaft

Zur Erbschaft der Moderne
Cover: Hochhaus und Gemeinschaft
DOM Publishers, Berlin 2018
ISBN 9783869226613
Kartoniert, 116 Seiten, 28,00 EUR

Klappentext

Die klassische Moderne entsprang keineswegs voraussetzungsfrei den Köpfen ihrer Protagonisten beziehungsweise den sie entbindenden historischen Schocks, sondern war zutiefst in der europäischen Kulturentwicklung verwurzelt. Warum dann konnte sie sich so radikal, als definitiver Bruch mit der Geschichte, in das kollektive Bewusstsein einschreiben? Hochhaus und Gemeinschaft - als Vokabeln des großen Versuchs, mit allen historischen Maßstäben zu brechen - bilden die thematische Klammer des vorliegenden Essays, der diese Frage zu beantworten sucht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.02.2018

Robert Kaltenbrunner bekommt mit dem neuen Buch des Stadttheoretikers Dieter Hoffmann-Axthelm anregende Lektüre über das, was Stadt ausmacht. Die historische Entwicklung hinter dem Hochhausbau führt ihm der Autor vor Augen, das Sozialpolitische und das Religiöse. Wie im Hochhaus rechte wie linke Sehnsüchte und Utopien Stein werden, vermittelt ihm der Autor, skeptisch angesichts der Großwohnanlage und der darin laut Autor zum Ausdruck kommenden Selbstüberschätzung der Moderne. Provokant, aber auch erhellend, findet Kaltenbrunner, da der Autor die Architekturtheorie aus dem Elfenbeinturm holt.
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