Aus dem Englischen übersetzt von Heidi Zerning. Cape Breton ist die Grenze Kanadas zum Atlantik: eine Insel im Meer unter rauhen Winden, Eis und Schnee, ein letztes Zuhause in der Wildnis. Hierhin kehrt Innis Corbett zurück, ein junger Mann, der wegen einer Serie von Autodiebstählen in Boston nach Kanada, seinem Geburtsland, ausgewiesen wird. Sein Onkel Starr, ein wortkarger Mann, der in einem kleinen Nest Fernseher repariert und allein in einem Haus voller Erinnerungsstücke lebt, ist nicht gerade erbaut von dieser Einquartierung. Innis nimmt Zuflucht zu den undurchdringlichen Wäldern: an einem versteckten Ort legt er eine Marihuana-Pflanzung und hofft mit dem Gewinn irgendwo im Westen neu anfangen zu können. Doch dann taucht Claire auf, eine attraktive Frau Ende Dreißig, die ebenfalls in Cape Breton gestrandet ist.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…