Daniel Leese

Die chinesische Kulturrevolution

1966-1976
Cover: Die chinesische Kulturrevolution
C. H. Beck Verlag, München 2016
ISBN 9783406688393
Kartoniert, 128 Seiten, 8,95 EUR

Klappentext

Die "Große Proletarische Kulturrevolution" zählt zu den prägendsten Ereignissen der neueren chinesischen Geschichte. Die Auswirkungen dieses Kontinuitätsbruchs prägen die Kommunistische Partei Chinas und die chinesische Gesellschaft bis heute. Gegen die noch immer andauernde Mystifizierung der Kulturrevolution setzt Daniel Leese auf eine umfassende Historisierung. Anschaulich informiert er über Ursachen, Verlauf und Folgen. Im Fokus steht nicht nur die Rolle Mao Zedongs, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen und regionale Unterschiede.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 13.08.2016

Wie der Sinologe Daniel Leese auf kaum 130 Seiten die Ursachen und Folgen der chinesischen Kulturrevolution erklärt, findet Detlev Claussen bemerkenswert. Vom Image der antibürokratischen Bewegung zu Maos Hasardspiel führt ihm der Autor die komplexen Geschehnisse und Zusammenhänge "eindringlich" vor Augen. Dass die ein oder andere Besonderheit der chinesischen Kultur und Momente des sinisierten Marxismus als Voraussetzung des Maoismus bei dieser Kürze unter den Tisch fallen, kann der Rezensent verkraften.