Mit Zeichnungen und Illustrationen. Aus dem Schwedischen von H.C. Artmann unter Mitwirkung von Helli Clervall.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.03.2005
Erfreut zeigt sich Rezensentin Kristina Maidt-Zinke über diese Neuedition von Carl von Linnes (1707-1778) Reisetagebuch "Lappländische Reise". Sie lobt Linnes "frischen, ungekünstelten Stil", und bescheinigt ihm nicht nur eine "außerordentliche Beobachtungsgabe", "trockenen Humor" und ein "grenzenloses Interesse an der Natur", sondern auch "Schönheitssinn" sowie eine "zwanglose Verbindung von religiöser Ehrfurcht und aufklärerischem Pragmatismus" - Eigenarten des Autors, die in seiner "Lappländische Reise" besonders zu Tage treten. Die Rezensentin hebt hervor, dass sich der Naturforscher Linne auf seiner Reise, die ihn rund um den Bottnischen Meerbusen und in die Wildnis der norwegischen, schwedischen und finnischen Lappmark führte, zunehmend auch als Ethnologe betätigte. Der Alltag der Lappen, ihre Sitten und Gebräuche, ihre Kleidung, Ernährung und Heilkunde nähmen in den Aufzeichnungen viel mehr Raum ein als Flora und Fauna.
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