Weiterleitung zu einzigem Ergebnis

Boris Meissner

Auf dem Wege zur Wiedervereinigung und zur Normalisierung der deutsch-russischen Beziehungen

Ausgewählte Beiträge

Klappentext

Dieser Sammelband enthält eine Auswahl von Veröffentlichungen des Kölner Professors für Ostrecht und Präsidenten des Göttinger Arbeitskreises e.V. Boris Meissner. Es handelt sich überwiegend um Beiträge zu Festschriften, die nicht leicht zugänglich sind. Boris Meissner schildert in ihnen Stationen der deutsch-sowjetischen Beziehungen auf dem Wege zur Wiedervereinigung, an denen er aufgrund der von ihm jeweils ausgeübten Funktion oft persönlich beteiligt war.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 30.03.2002

In einer kurzen Rezension bespricht Anette Bingemer einen dünnen Band mit vier Beiträgen von Boris Meissner. Dieser war Berater verschiedener bundesdeutscher Regierungen gewesen, wenn es um die deutsch-russischen Beziehungen ging, kann also, wie die Rezensentin erklärt, von seinen "eigenen Erfahrungen zehren". Auch wenn diese Zeit heute weit entfernt scheint, bieten die ausgewählten Beiträge doch einen interessanten Einblick in den Drahtseilakt der bilateralen Beziehungen dieser Ära, so die Rezensentin. Vor allem, so Bingemer, erinnert man sich wieder daran, wie "mühselig dieser ganze Komplex 'Deutsche Frage' gewesen sei".

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.02.2001

Der Rezensent mit dem Kürzel "W.A." beschwichtigt den Leser gleich anfangs mit der Anmerkung, dass der wenig einladende Titel des Buchs in großem Kontrast zum durchaus lesenswerten Inhalt und der "bestechenden Klarheit" der Darstellung steht. "W.A." sieht mit diesem Band abermals den hervorragenden Ruf des Autors als "Meister der akribischen Analyse von Verträgen, Programmen und Verhandlungsabläufen" bestätigt und erinnert daran, dass Meissner selbst entscheidenden Einfluss bei maßgeblichen Verträgen hatte - so etwa auf den von Kohl und Gorbatschow 1990 unterschriebenen "sogenannten Großen Vertrag `über gute Nachbarschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit`". Gut scheinen dem Rezensenten auch die historischen Rückblicke Meissners zu gefallen, etwa wenn es um den Inhalt der Stalin-Note von 1952 geht, um Chruschtschow oder etwa den Moskauer Vertrag von 1970, den Willy Brandt und Kossygin unterschrieben haben.
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