Bernhard Dietz

Der Aufstieg der Manager

Wertewandel in den Führungsetagen der westdeutschen Wirtschaft, 1949-1989
Cover: Der Aufstieg der Manager
De Gruyter Oldenbourg Verlag, Berlin 2020
ISBN 9783110426007
Gebunden, 524 Seiten, 74,95 EUR

Klappentext

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Manager auch in der Bundesrepublik zur prägenden Figur moderner Unternehmen. Bernhard Dietz erklärt diesen Aufstieg der Manager und setzt ihn in Beziehung zu sich wandelnden Idealen und Leitbildern. Indem er untersucht, wie sich "Arbeit", "Leistung" und "Führung" zwischen Nationalsozialismus und Neoliberalismus veränderten, leistet er einen ganz neuen Beitrag zu einer Kulturgeschichte des Kapitalismus.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.09.2020

Hartmut Berghoff hält zwar die Gegenüberstellung von Eigentümerunternehmern und Managern im Buch des Wirtschaftshistorikers Bernhard Dietz für überzeichnet und ihm missfällt, dass der Autor keine Interviews mit Managern und Betriebsräten geführt hat. Davon abgesehen scheint ihm Dietz aber eine spannende Arbeit vorzulegen, die zeigt, wie sich Normen und Selbstverständnis von Führungskräften in der Zeit von 1945 bis 1989 verändert haben. Das Buch findet er gut lesbar, Themen wie Eigenverantwortung, Teamarbeit und Motivation, aber auch Feminisierung und Ausbildungsinhalte kommen scheinen ihm im Buch verständlich und umfassend behandelt, während die unternehmensinterne Interaktion und die Internationalisierung der Betriebe ihm etwas zu kurz kommen.
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