Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.05.2000
Jochen Ingenschay weist zunächst darauf hin, dass zu diesem Thema bisher erst recht wenig Literatur erschienen ist. Um so erfreuter scheint er, dass Gehrke nun einen Beitrag vorgelegt hat, räumt aber ein, dass dieses Buch aufgrund der Konzeption als Handbuch nur begrenzt von Nutzen ist. Dennoch: Ingenschay lobt Gehrkes Darstellungen, inwiefern bisweilen Anpassungsmaßnahmen (beispielsweise Stilllegungen, Veräußerungen) erforderlich sind, dass er Entscheidungskriterien aufzeigt und auch "Hinweise zum strukturierten Vorgehen" gibt. Dass der Autor seine theoretischen Überlegungen mit praktischen Beispielen plausibel macht, gehört in den Augen des Rezensenten zu den Stärken dieses Bandes. Lediglich das Fehlen eines Registers findet er "angesichts der Stofffülle" bedauerlich.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…