Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 13.05.2000
Martin Scherer lobt dieses Buch vor allem deswegen, weil hier "in der Entwicklungslinie der Aufklärung ein Erbschaden" rekonstruiert werde. Scherer meint damit die Problematik, sich in einem vernunftorientierten Denken zu verfangen und darüber an der Praxis zu scheitern. Dem Autor ist es - wie Scherer findet - "pointiert" gelungen, die Argumentationsstrategien der von ihm behandelten Philosophen nachzuzeichnen. Lobend hebt der Rezensent hervor, dass Adam sich thematisch sehr beschränkt und nicht den Versuch macht, "eine erneute Verfehlungsgeschichte der Philosophie seit Platon" vorzulegen.
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