Mit 41 Abbildungen. Herausgegeben im Auftrag des Forschungsinstuts zur Zukunft der Arbeit (IZA) von Klaus F. Zimmermann, Thomas K. Bauer, Holger Bonin und anderen. Deutschland befindet sich in einem harten internationalen Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte. Dabei steht der aktuelle Fachkräftemangel nur scheinbar im Gegensatz zu einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit von Geringqualifizierten. Gewichtige demographische Argumente sprechen für eine gezielte Auswahl von Zuwanderern anhand arbeitsmarktbezogener Kriterien. Dieser Konstellation kann die Politik ohne eine ökonomischen Regeln gehorchende Steuerung der Zuwanderung nicht gerecht werden. Das Buch analysiert die kurz- und langfristige Engpasssituation auf dem deutschen Arbeitsmarkt und entwickelt ein umfassendes Konzept zur Neugestaltung der Zuwanderung nach Deutschland.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2002
Andreas Gehlhaar findet es "wohltuend", dass Klaus F. Zimmermann, Thomas K. Bauer und andere vom Institut "Zukunft der Arbeit" in ihrer Studie mit dem soeben verabschiedeten und parteipolitisch umstrittenen Zuwanderungsgesetz kritisch ins Gericht gehen und andere Vorschläge für den deutschen Arbeitsmarkt ins Auge fassen: So plädieren die Autoren für eine Zuwanderung nach dem Vorbild von Australien, Kanada und Neuseeland, die Gehlhaar für "klassische Einwanderungsländer" hält. Dort dürften Ausländer nach einem "Punktesystem" einwandern: ein Teil darf ganz, ein anderer nur befristet bleiben. Der Rezensent hält diese "Doppelstrategie" für "innovativ", kritisiert aber, dass die Autoren die "europäische Dimension" in der Zuwanderungsfrage außen vor gelassen haben. Deutschland müsse zusehen, meint der Rezensent, dass "die besten Arbeitskräfte" wirklich hierher kommen und nicht "an den Mississippi oder an die Seine" abwandern.
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