Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.03.2002
Von Goethe bis zur Chaostheorie hat Annette Simonis die Spur der Gestalttheorie verfolgt und in ihrer Diskursgeschichte diesen ganzheitlichen Ansatz nachgezeichnet, berichtet Rezensent Friedmar Apel, der den größten Teil seiner Besprechung damit verbringt, die Eckdaten dieses Weges zu referieren. Die jüngsten Referenzen dieser Theorie bei Marshall McLuhan betrachte die Autorin eher zurückhaltend, überhaupt schimmere bei Simonis ab und an ironische Distanz zum Gegenstand durch, was dem Rezensenten sehr gefallen hat. Ihre Diskursgeschichte sei klug, und der angemessene Abstand rege den Leser umso mehr dazu an, sich kritisch mit dem ganzheitlichen Ansatz näher zu beschäftigen, verspricht Apel.
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