Mit Texten von Andy Goldsworthy. Aus dem Englischen von Waltraud Götting. Andy Goldsworthy macht Kunst mit und in der Natur. Goldsworthys beste Werke sind wahrer als die Natur selbst. Und drücken zugleich Bilder aus, die in unserer Seele verwurzelt sind (Süddeutsche Zeitung) Thema seines neuen Bildbandes ist der Weg - jener Weg, den Menschen, Flüsse, Landschaften, sogar Steine in Raum und Zeit zurücklegen. In einer Serie von Arbeiten in der Nähe seiner schottischen Heimat verwendet Goldsworthy Ulmenblätter von leuchtendem Gelb und warmem Braun oder kahle Ulmenäste und -zweige und bringt mit solchen Skulpturen kraftvolle Schönheit ebenso zum Ausdruck wie Vergänglichkeit.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.11.2004
Rezensent "kasu" kann verstehen, dass der New Yorker Central Park Andy Goldsworthys Lieblingsort ist - kann der "Landart-Künstler" sich dort doch ein klein wenig so fühlen wie in seiner schottischen Heimat. In seinem jüngsten Projekt, das im neuen Fotoband Goldsworthys dokumentiert werde, mache der Künstler aus eben diesem Park eine "lebendige", doch zugleich "verletzbar" wirkende Landschaft aus Holz, in der seine Skulpturen aus Granit "das schwächere Element" sind. Daneben stößt der Betrachter im neuen Buch auf zahlreiche Bilder "voller Farbgewalt", geprägt von "Verspieltheit" und Nähe zur Natur, denen zur Freude des Rezensenten Arbeitsprotokolle und kleine "Begleitgedichte" beigefügt sind.
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