Mit 12 Abbildungen. In der Zeitschrift "Ethik" wurden seit der Weimarer Republik zentrale Diskussionen zur medizinischen Ethik geführt. Nach 1933 zeigt sich eine schrittweise Hinwendung der Heilkunde zu Positionen, die vor Eingriffen in das Individualwohl nicht mehr zurückschreckten. Andreas Frewer analysiert am Beispiel der Zeitschrift und ihres Herausgebers die Entwicklungen, die ein Absinken moralischer Hemmschwellen im medizinischen Diskurs und letztlich auch die menschenverachtenden Experimente der NS- Medizin ermöglichten.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…