Alexandra David-Neel

1868 in St. Mandé bei Paris geboren, studierte Alexandra David-Néel als eine der ersten Frauen an der Sorbonne und am Institut für orientalische Sprachen. Sie verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Asien ? unterbrochen von Lehraufträgen in Paris und Vortragsreisen in Europa. Mit ihrem Adoptivsohn Lama Yongden reiste sie durch Indien, Sikkim, Nepal, die Wüste Gobi, China. In Tibet lebte sie über ein Jahr in einer selbstgebauten Hütte über viertausend Meter Höhe, studierte bei einem buddhistischen Lama und wurde schließlich als einzige Europäerin in den Stand eines Lama erhoben. Ihr Weg zu Fuß nach Lhasa, der verbotenen Stadt, bildete 1924 den Höhepunkt ihrer Asienreisen. Alexandra David-Néel ließ sich nach ihrer Rückkehr aus Tibet mit ihrem Adoptivsohn in Südfrankreich nieder. Im Alter von hundert Jahren ließ sie sich ihren Reisepass verlängern, weil sie in die Sowjetunion reisen wollte. Sie starb im Alter von 101 Jahren im September 1969.

Alexandra David-Neel: Unsterblichkeit und Wiedergeburt. Lehren und Bräuche in China, Tibet und Indien

Cover: Alexandra David-Neel. Unsterblichkeit und Wiedergeburt - Lehren und Bräuche in China, Tibet und Indien. Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München, 2000.
Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München 2000
Aus dem Französischen von Simon Montfort. Wie ist es möglich, daß in Tibet ein Magier an zwei Orten gleichzeitig sein kann? Weshalb werden in China die Ahnen in kleinen Haustempeln verehrt und mit gutem…

Alexandra David-Neel: Im Banne der Mysterien.

Cover: Alexandra David-Neel. Im Banne der Mysterien. Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München, 1998.
Nymphenburger Verlagsbuchhandlung, München 1998
Aus dem Französischen von Dagmar Türck-Wagner.