Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Bücher der Saison

Oktober 2001

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

24.10.2001. Geben wir es zu: Eine echte Sensation ist nicht dabei, jedenfalls nicht bei den deutschen Romanen. Die taz meldet zwar ein Wiederaufleben des deutschen Gesellschaftsromans (Hettche, Nieman, Merkel) und liegt damit wohl nicht falsch - doch wurden die deutsche Literaturkritiker gewohnt eloquent damit fertig. Um zu erleben, wie sich Kritiker verlegen am Kopf kratzten, musste man die ersten Rezensionen zu Michel Houellebecqs bisher nur auf Französisch erschienenen Roman "Plateforme" lesen.

Literatur / Sachbuch

Geben wir es zu: Eine echte Sensation ist nicht dabei, jedenfalls nicht bei den deutschen Romanen. Die taz meldet zwar ein Wiederaufleben des deutschen Gesellschaftsromans (Hettche, Nieman, Merkel) und liegt damit wohl nicht falsch - doch wurden die deutsche Literaturkritiker gewohnt eloquent damit fertig. Um zu erleben, wie sich Kritiker verlegen am Kopf kratzten, musste man die ersten Rezensionen zu Michel Houellebecqs bisher nur auf Französisch erschienenen Roman "Plateforme" lesen (FAZ, SZ, taz).
Und auch das arme Griechenland, Gastland der diesjährigen Buchmesse, erregte wohl auch wegen des 11. Septembers, der alles überschattete, nicht die angemessene Aufmerksamkeit. Aber vielleicht ist die völlige Abwesenheit eines Trends ganz gut. So kann jeder unbelästigt von "du musst" nach eigenen Entdeckungen suchen. Guten Stoff gibt es jedenfalls reichlich.

Literatur

Belletristik und Lyrik


Bild zum ArtikelWas hat Griechenland zur Buchmesse mitgebracht? Romane, ja, aber vor allem Lyrik: Einen heiligen Respekt brachten die Rezensenten zwei Gedichtbänden des 1996 verstorbenen griechischen Nobelpreisträgers Odysseas Elytis entgegen: "To Axion Esti / Gepriesen sei" und "Oxopetra Elegien / Westlich der Trauer". Es sind religiöse, aber dennoch moderne Gedichte, so die Kritik. Auch Jannis Ritsos' Gedichtband "Die Umkehrbilder des Schweigens" muss erwähnt werden, den die SZ wärmstens empfiehlt. Bei den Romanen wurde Ersi Sotiropoulos' "Bittere Orangen" gut besprochen: Es geht um eine seltsame Geschwisterliebe und einen Mordversuch auf einer Intensivstation. Die FR bewundert den konsequent poetischen Ansatz, und die taz ist beeindruckt von den krankhaften Erregungszuständen der Figuren. Sehr gelobt wurde auch Aris Alexandrous "Die Kiste" von 1974. Der Roman spielt in den Bürgerkriegswirren 1949. Im Zentrum steht der Transport einer Kiste, an dem sich "die Befehlsketten eines schemenhaften Partei- und Armeeapparats" offenbaren (FAZ).

Bild zum ArtikelUnter den deutschen Romanen wurde Martin Mosebachs "pikaresker Gesellschaftsroman" (SZ) "Der Nebelfürst" mit uneingeschränktem Lob aufgenommen: Ein gewisser Herr Lerner aus Berlin reist Ende des 19. Jahrhunderts zu einer Insel südlich von Spitzbergen, um sie in Besitz zu nehmen. Die FAZ bewundert die erzählerische Bravour und Eleganz des Autors und sieht ganz beiläufig Vorformen der New Economy eingefangen. Die FR erklärt begeistert, dieser Roman zeigt, was Literatur eigentlich ist, nämlich eine Reise ins Blaue hinein.

Bild zum ArtikelDas perfekte Kontrastprogramm dazu dürfte "1979" von Christian Kracht sein. Die FAZ kürte den Roman über einen Innenarchitekten, der am Vorabend der iranischen Revolution in Teheran den dekadenten Dandy gibt, um schließlich seine innere Freiheit als vollkommen Unterworfener in einem chinesischen Arbeitslager zu finden, zum "erstaunlichsten Roman dieses Herbstes": Das Buch sei ein Pamphlet gegen die "moralische Verrottung des Westens". "Erstaunlich" war ein gut gewähltes Wort: Die SZ konnte das Buch schlicht nicht ernst nehmen, für die taz liest es sich immerhin wie ein ganz subtiler Splatterroman, und die FR wundert sich, wo der Dandy im Arbeitslager stecken bleibt: irgendwo zwischen Dummheit und Zen.

Bild zum ArtikelEine von der NZZ hoch gelobte Auseinandersetzung mit der politischen Reislamisierung ist ein 1971 im Original erschienener Roman aus dem Sudan: Tajjib Salichs "Bandarschah". Und auch der türkische Autor Orhan Pamuk erzählt in "Rot ist mein Name" anhand eines mörderischen Intrigenspiel im höfischen Buchmalermilieu Istanbuls im 16. Jahrhundert vom Streit zwischen islamischen Traditionalisten und westlich orientierten Neuerern. Die SZ bewundert die doppelte Perspektive des Autors: "mit einem Bein im Okzident und mit dem anderen im Orient."

Bild zum ArtikelBeeindruckt, aber auch ziemlich erschöpft haben die Kritiker Peter Esterhazys "Harmonia Caelestis" besprochen. Erzählt wird die Familiengeschichte der Esterhazys als Epochenroman der k.u.k.-Monarchie und das ganz ohne Sentimentalität, wie übereinstimmend festgestellt wird. Eine Art "Springprozession durch die Geschichte der Gewalt" ist das, erklärt die FR, die FAZ brach irgendwann unter den endlosen Assoziationsketten zusammen. "Bedeutend kompliziert", sagt die Zeit dazu. Nur die SZ hatte offenbar gar keine Mühe bei der Lektüre: Sie findet das Buch ausgesprochen anregend, zumal der Erzähler wie ein Luftgeist durch die Generationen gleite. Großes Lob von allen erfährt auch die Übersetzerin Terezia Mora. Wer sich für die ungarische k.u.k.-Zeit interessiert, dem sei auch Bela Balazs' autobiografischer Roman "Die Jugend eines Träumers" empfohlen, dem NZZ und FAZ begeisterte Besprechungen gewidmet haben.

Bild zum ArtikelUnd welches sind nun die deutschen Gegenwartsromane, über die die taz schreibt? Da hätten wir neben "1979" Norbert Niemanns "Schule der Gewalt" über einen Lehrer, der sich in seine 17jährige Schülerin verliebt und schließlich Opfer eines Schüleranschlags wird. Thomas Hettches von allen Zeitungen besprochener Roman "Der Fall Arbogast", die Geschichte eines Sexualmords in den fünfziger und sechziger Jahren, dessen "theoretischer Überbau" den Rezensenten gelegentlich Bauchschmerzen bereitet hat. Und Rainer Merkels "Das Jahr der Wunder", ein "solides Debüt" (FAZ) über einen Medizinstudenten, der in einer Werbeagentur landet. Erwähnt werden muss hier auch noch Thomas Meineckes "Hellblau" über vier junge Leute aus Berlin und den USA, die sich über hybride Kulturen, Multikulturalismus, Antisemitismus, Identität, Maskerade und Travestie unterhalten. Die taz nennt das postkoloniale Literatur, die NZZ Un-Roman.

Bild zum ArtikelAuch zwei große amerikanische Gegenwartsromane sind anzukündigen: Denis Johnsons "Engel", dem die SZ ihren Aufmacher widmete, beschreibt, so Thomas Steinfeld, die dunkle Seite der amerikanischen Gesellschaft. Die FAZ erlebte bei der Lektüre gar "Höllenfahrten ins zerquälte Bewusstsein". Gelobt wurde auch Neal Stephensons "Cryptonomicon", ein gelungener Versuch, "der scheinbar so geschichtsversessenen Cybergegenwart eine Vergangenheit zu geben" (taz).

Bild zum ArtikelWeitere Romane, die uns aufgefallen sind: E.L. Doctorows Ideenroman (Zeit) "City of God", Stewart O'Nans "Das Glück der anderen", eine apokalyptische Geschichte über eine Epidemie in der amerikanischen Provinz. Clara Sanchez' "Letzte Notizen aus dem Paradies", ein spanischer Roman, dessen Zaubereffekt die FAZ feiert, Frode Gryttens warmherziger und hoffnungsvoller (Zeit) Roman "Was im Leben zählt" und Lavinia Greenlaws Roman "Die Vision der Mary George", der ein polyperspektivisches Bild der englischen Provinz in den siebziger Jahre zeichnet, hochgelobt von SZ, FAZ und NZZ. Böse Verrisse hat sich dagegen Umberto Eco mit "Baudolino" eingehandelt: Die FAZ nervt der Imponiergestus, die Zeit vergleicht Eco mit David Copperfield, und die SZ nennt das Buch einen norditalienischen Exportschinken.

Krimis

Bild zum ArtikelZwei Krimis werden empfohlen: Wolfgang Haas ist in "Wie die Tiere" hinter einem verrückten Hundehasser her - eine "bitterbösen Milieuzeichnung", lobt die NZZ, und die Zeit schreibt: einfach wunderbar. Und Heinrich Steinfests Stuttgarter Krimi "Der Mann, der den Flug der Kugel kreuzte" reißt die Zeit zu dem Ausruf Herrlich! Göttlich! Steinfest! hin. Bernhard Schlinks "Selbs Mord" kam dagegen nicht so gut an.

Briefe

Bild zum ArtikelBei den Briefen ist vor allem auf zwei Neuerscheinungen hinzuweisen: Heinrich Bölls "Briefe aus dem Krieg 1939-1945" haben die Kritiker vor allem wegen der Offenheit erstaunt, mit der Böll das Soldatenleben beschreibt: "Es gibt, streng genommen, gar nichts ihresgleichen", schreibt die FAZ. Die Zeit lobt die vorzügliche Edierung. Der unter dem Titel "Hernach" erschienene Briefwechsel zwischen Gottfried Benn und seiner letzten Geliebten Ursula Ziebarth wurde dagegen zwiespältig aufgenommen. Vor allem die später eingefügten Kommentare Ziebarths, der verheimlichten Frau (Klaus Theweleit in der taz), haben die Rezensenten verstört.

Kinder- und Jugendbücher

Bild zum ArtikelWas soll man empfehlen? Klicken Sie sich einfach durch die Rubriken: Die Kritiken sind zu 99 Prozent Lobeshymnen. Besonders aufgefallen sind uns "Die ganze Welt" (ab 4 Jahre) von Katy Couprie und Antonin Louchard, zwei Neuausgaben von Kinderbuchklassikern: Rudyard Kiplings "Dschungelbuch" und Mark Twains "Tom Sawyers Abenteuer" und Phillip Gwynnes australischer Jugendroman "Wir Goonyas, ihr Nungas" über den alltäglichen Rassismus, bei dem die Zeit nicht wusste, ob sie lachen oder weinen sollte. Ein Sachbuch für Jugendliche ist noch zu empfehlen: Sylke Tempels "Das alte Rom" findet die SZ zugleich federleicht und tiefgründig.

Literatur / Sachbuch

Die vollständig ausgewerteten Literaturbeilagen vom Herbst 2001 finden Sie hier. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

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Archiv: Bücher der Saison

Frühjahrsbücher

07.04.2012. In der Literatur schickt Ungarn uns in die Abendschule, Prag in die Vorstadt, Israel in den Schlaf, Schottland liefert uns der Huldra aus, Amerika stellt uns auf ein Schlachtfeld, die Niederlande grübeln in Wales über Emily Dickinson, das Surselva veranstaltet ein letztes Besäufnis. Und dann gibt es noch diese multiethnischen Autoren, die feste Identitäten nur lächerlich finden. Die Sachbücher geben uns eine Lektion in Sachen Aufklärung, Rückzug und Beethoven. Mehr lesen

Bücherherbst 2011

28.11.2011. Liegt's am Hype des Deutschen Buchpreises oder ist die deutsche Literatur tatsächlich so in Form? Jedenfalls dominierte sie in den Buchmessenbeilagen. Außerdem begegnen wir Michelangelo in Konstantinopel, selbstmöderischen Käfern in Bukarest und Dandys in Stockholm. Wer etwas belebenden Optimismus tanken will, vertiefe sich in Steven Pinkers "Gewalt". Eva Illouz' Analyse des Liebesmarktes ist eher was für Hartgesottene. Und, tja, wer die Geschichte des Computers besser verstehen will, sollte die Steve Jobs-Biografie von Walter Isaacson durchaus lesen!
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Bücherfrühjahr 2011

11.04.2011. Literatur ist, wenn es ungemütlich und doch herrlich ist. Den Literaten gelang es in dieser Saison am besten in Erzählungen, an erster Stelle Clemens J. Setz in "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes". Große Romane sind in dieser Saison Mangelware. Dafür gibt's gute Reportagen, Erinnerungsbücher und viel böse Philosophen.
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Bücherherbst 2010

15.11.2010. Dieser Bücherherbst war stärker von politischen Büchern geprägt als von literarischen. Stichwort: Sarrazin und Auswärtiges Amt. Dabei gibt es eine Fülle literarischer Neuerscheinungen, die politische Themen aufgreifen. Das gilt in hohem Maße für die argentinischen Romane, aber auch zum Beispiel für Ian McEwans "Solar", eine Komödie über den Klimawandel, oder Sofi Oksanens Roman "Fegefeuer" über die estnischen Traumata. Mehr lesen

Frühjahr 2010

06.04.2010. In den Frühjahrsromanen sehen wir die unheimliche Welt mit den Augen einer Horde Kinder, beobachten Liebende in Teheran, lassen uns von Rosslyns Brüsten zu einem Reim inspirieren und begleiten einen Lehrer auf einer Höllenfahrt im Volvo. Unter den Sachbüchern stachen Daniel Everetts Buch über die Pirahas, "Das glücklichste Volk", heraus, Oliver Jens Schmitts Biografie des albanischen Nationalhelden Skanderbeg und Simon Sebag Montefiores farbenprächtiges Porträt des Fürsten Potemkin. Mehr lesen

Bücherherbst 2009

18.11.2009. Dies ist ein Literaturherbst! Man kann sich auf literarische Entdeckungsreise nach China begeben. Eine Vielzahl von gut besprochenen deutschen Romanen ist erschienen, allen voran Herta Müllers "Atemschaukel". Und in den Amerikas sind zwei fette Romane erschienen, die die Rezensenten euphorisiert und erschöpft haben. Viel Spaß beim Lesen!
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Bücherherbst 2008

04.12.2008. Dieser Winter bietet die Gelegenheit, sich auf literarische Entdeckungsreise in die Türkei zu begeben, oder sich von Uwe Tellkamps "Turm" in die Stadt Dresden vor der Wende zurückversetzen zu lassen. Reiche Ernte auch bei den Sachbüchern. Diskutieren Sie mit!
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Frühjahr 2008

22.04.2008. Okay, da sind die "Feuchtgebiete", da sind Jonathan Littells SS-Fantasien, da sind ein paar wackere deutsche Romane. Aber es gibt nur zwei Bücher, die auf einhelliges Echo der Kritiker stießen. Eins ist gut, das andere ist böse. Außerdem lasen die Kritiker herausragende Comics. Kroatien interessierte nicht alle, aber einige um so mehr. Ein Blick auf die Bücher des Frühjahrs 2008. Mehr lesen

Herbst 2007

26.11.2007. Dieser Literaturherbst gehört zwei russischen Schriftstellern: Wassili Grossman und Warlam Schalamow, deren Jahrhundertwerke endlich auf Deutsch erschienen sind. Einen respektablen Auftritt haben aber auch die deutschen Autoren der mittleren Generation, polnische Tunten, rumänische Manieristen, deutsche Romantiker, streitlustige Atheisten, neapolitanische Camorristi, katalanische Ritter und ein ungenierter Genussmensch. Mehr lesen

Frühjahr 2007

19.04.2007. Einen großen Auftritt haben in diesem Jahr die deutschen Erzähler und Erzählerinnen, und zwar quer durch alle Altersklassen. Wir begegnen verliebten Trollen in Schweden, erbarmungswürdigen Pechvögeln aus Dänemark, piemontesischen Schmugglern und abgestürzten bulgarischen Schriftstellern. Bei den Sachbüchern stechen vor allem die Reportagen und Essays zum Multikulturalismus von Ian Buruma und Amartya Sen hervor, aber auch Geschichtsbände zum Kalten Krieg und Preußen. Und die Kunst wird übersichtlich. Mehr lesen

Herbst 2006

10.11.2006. Absurde Komik aus der Ukraine und Gangsterbosse aus Bombay: Indien und Osteuropa retten die Literatur in dieser Saison. Die Erinnerungen großer Männer bestimmen die Presse, die Erinnerungen an den Ungarnaufstand 1956 berücken die Feuilletons. Das real existierende Sarmatien entzieht sich jeglicher Definition. Und noch vieles mehr in unseren Büchern der Saison. Mehr lesen

Frühjahr 2006

03.04.2006. Die deutschen Feuilletons haben die Fremden entdeckt - und das mit Macht. Die am häufigsten besprochenen literarischen Bücher beschäftigen sich mit einem Reisenden des 19. Jahrhunderts, türkischen Mädchen im Anatolien der Fünfziger, Jugendbanden in Leipzig oder global Sex suchenden serbischen Diplomatentöchtern. Im Sachbuchbereich hat vor allem Necla Keleks Untersuchung über die türkischen Männer in Deutschland heftige Diskussionen ausgelöst. Mehr lesen

Herbst 2005

14.11.2005. Die wichtigsten Romane der Saison handeln von Klonen. Die zweitwichtigsten von der Wende. Die wichtigsten Sachbücher handeln von Mao, von der Rückständigkeit Arabiens und vom Hass. Der Perlentaucher hat die Produktion der Saison durchgesehen und viel interessanten Stoff für lange Abende gefunden. Mehr lesen

Frühjahr 2005

06.04.2005. Erfahrung schlägt Jugend, zumindest in diesem belletristischen Frühling! Der Trend geht zum Zweitroman. Thomas Kling, zu früh verstorben, wird noch einmal für seinen letzten Gedichtband gefeiert. Der Zweite Weltkrieg beherrscht die Sachbücher, aber auch die Idee von einem Leben ohne Arbeit. Wir haben dagegen keine Mühen gescheut, gesichtet und gesiebt, und die besten Neuerscheinungen des Frühlings ausgewählt. Mehr lesen

Herbst 2004

01.11.2004. Terezia Mora, Antje Ravic Strubel, Juli Zeh, Brigitte Kronauer und Irina Liebmann: Dies ist eindeutig der Herbst der deutschen Autorinnen! Es ist auch ein Herbst monumentaler Biografien und des Buchmessenschwerpunkts "Arabische Welt". Wir stellen wir Ihnen die interessantesten Neuerscheinungen des Literaturherbstes vor. Mehr lesen

Gesamtes Archiv: Bücher der Saison