Vorgeblättert

Reinhard Baumgart: Damals

Ausgewählte Leseproben.
02.02.2004. "Die Friedenauer Literaten und ihre Besucher schwärmten aus ins verschämte Berliner Rotlichtmilieu am Stuttgarter Platz, wo die Flipperautomaten standen, eine Kellnerin weit nach Mitternacht auf dem Tisch tanzte, Günter Eich mit den Zähnen nach ihren Knöcheln schnappte und Ilse Aichinger ihm lachend dabei zusah, während Peter Weiss ... "
Lesen Sie einen Auszug aus "Damals" den Erinnerungen von Reinhard Baumgart.
Reinhard Baumgart: Damals.
Ein Leben in Deutschland 1929 - 2003
Mit einem Nachwort von Hildegard Baumgart

Carl Hanser Verlag, München 2004
384 Seiten, gebunden, Euro 24,90

Erscheint am 14. Februar 2004

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Klappentext:
Reinhard Baumgart hat viel zu erzählen: Von der Familie und der verlorenen Kindheits- und Jugendlandschaft in Schlesien, von der Zerstörung dieser Welt durch Nazismus und Krieg, von Flucht und Vertreibung, vom Neubeginn im amerikanisch besetzten Allgäu. Und dann die neuentstehende Literatur der Nachkriegszeit: Die Begegnung mit Thomas Mann und die Gründung der Gruppe 47, die wachsenden Freundschaften mit Ingeborg Bachmann und Uwe Johnson, die Arbeit und Konflikte mit Verlegern und Kollegen, mit Rudolf Augstein oder Marcel Reich-Ranicki; all das zeichnet in Bild von fünfzig Jahren Literatur aus erster Hand.

Zum Autor:
Reinhard Baumgart, 1929 in Breslau geboren, war Lektor, Literaturwissenschaftler, Kritiker und lebte bis zu seinem Tod 2003 in Berlin und München. Bei Hanser erschienen zuletzt Deutsche Literatur der Gegenwart (1994), Addio - Abschied von der Literatur (1995) und Glück und Scherben (2002).



Foto: Jürgen Bauer

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