Vorgeblättert

Ian Buruma: Die drei Leben der Ri Koran

19.07.2010. Drei Männer erzählen in diesem epischen Roman über Ri Koran von ihrer Begegnung mit der asiatischen Schauspielerin, Sängerin, Politikerin und Journalistin. Anhand der Stationen ihres Lebens zeichnen sie ein Bild aus östlicher und westlicher Sicht der Dramen des 20. Jahrhunderts. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Die drei Leben der Ri Koran" des niederländischen Autors Ian Buruma.
Ian Buruma: Die drei Leben der Ri Koran
Roman
Aus dem Englischen von Barbara Schaden

Carl Hanser Verlag, München 2010
400 Seiten, gebunden, Euro 24,90

Erscheint am 26. Juli 2010

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Klappentext: Ri Koran war die legendäre Diva des Fernen Ostens. Als Japanerin 1912 in China geboren, trat sie zum ersten Mal als Schauspielerin im Dienste der japanischen Besatzungsmacht in der Mandschurei auf. Ihre weitere Karriere führte sie nach Shanghai, wo sie im Kino und als Schlagersängerin Triumphe feierte. Bald wurde sie von Hollywood entdeckt und als asiatische Schönheit engagiert. 1958 kehrte sie nach Japan zurück und kämpfte als Parlamentsabgeordnete für die Durchsetzung der Menschenrechte. Ian Buruma, mit der östlichen und der westlichen Welt gleichermaßen vertraut, hat im Leben der Ri Koran den Stoff für einen großen, atmosphärisch dichten Roman gefunden. Noch einmal erzählt er die Geschichte des 20. Jahrhunderts, diesmal aber aus einem uns vollkommen fremden Blickwinkel. Ein großes Frauenschicksal, das immer wieder die westliche Welt berührt, bis zum Ende aber fremd und geheimnisvoll bleibt.

Zum Autor: Ian Buruma (Homepage), 1951 geboren in Den Haag als Sohn eines Holländers und einer Britin deutsch-jüdischer Herkunft. Studium chinesischer Literatur und Geschichte u.a. in Japan. 1981 - 1983 Arbeit als Jounalist, Übersetzer, Dokumentarfilmer und Schauspieler in Tokio. 1983 - 1986 Kulturredakteur bei der "Far Eastern Economic Review" in Hongkong. Heute lebt er mit seiner japanischen Frau in London und schreibt u.a. für die "New York Review of Books" und die "Süddeutsche Zeitung". Bei Hanser erschien u.a. 2004 "Chinas Rebellen" und zuletzt "Die Grenzen der Toleranz" (Der Mord an Theo van Gogh, 2006).


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